Personalpolitik

Die vorliegende empirische Studie beschäftigt sich mit Mustern der Personalpolitik. Gegenstand der Analyse sind typische Konfigurationen des Personalgeschehens (in den Bereichen Selektion, Aufgabengestaltung, Anreizgestaltung, Kontrolle, Sozialisation und Integration). Untersucht wird die Bedeutung wichtiger Einflussgrößen und die Verknüpfung von Personalpolitik und Unternehmenserfolg.

Die Ergebnisdatei kann spätestens Ende Januar 2020 von dieser Stelle aus heruntergeladen werden.

Das Selbstverständnis von Buchverlegern

Der vorliegende Aufsatz befasst sich mit zwei gegensätzlichen Handlungsorientierungen von Buchverlegern und untersucht, wie sich diese auf die Zufriedenheit mit ihrer Verlegertätigkeit auswirken. Gegenübergestellt werden Verleger, die ihren Schwerpunkt entweder auf den ökonomischen oder aber auf den verlegerischen Aspekt ihrer Unternehmertätigkeit legen. Mit diesen Orientierungen verknüpfen sich zwei grundlegende und voneinander unabhängige Motivationen. Personen, die den verlegerischen Aspekt akzentuieren, ziehen ihre Befriedigung sehr stark aus der intrinsischen Qualität ihres Verlegerberufs. Personen, die den wirtschaftlichen Aspekt akzentuieren, ziehen ihre Befriedigung dagegen vor allem aus dem wirtschaftlichen Erfolg. Es ergeben sich daraus zwei unterschiedliche, aber vom Effekt her „gleichwertige“ Wege, um zur Zufriedenheit mit dem Verlegerberuf zu gelangen. Die empirische Analyse dieser Zusammenhänge gründet auf einer schriftlichen Befragung von 196 Verlegern Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich mit

Soziale Fähigkeiten

In einer Studie zur Bedeutung sozialer Fähigkeiten im Arbeitsalltag beschäftigt sich Professor Martin unter anderem mit der Entwicklung einer Skala zur Selbsteinschätzung der sozialen Fähigkeiten.
Sie können diese Forschungsarbeit unterstützen, indem Sie an der Befragung teilnehmen. Neben Angaben zu Ihrer beruflichen Position nehmen Sie zu 31 Aussagen Stellung, die dazu dienen, Ihre ganz persönlichen Auffassungen und Verhaltensweisen zu beschreiben. Sie können diese Aussagen nicht richtig oder falsch beantworten. Sie müssen auch über kein spezielles Wissen für die Beantwortung verfügen. Wichtig ist einzig und allein Ihre aufrichtige Selbsteinschätzung hinsichtlich der im Fragebogen beschriebenen Verhaltensweisen.

Im Anschluss an die ca. 15 Minuten in Anspruch nehmende Befragung erhalten Sie eine kurze Auswertung, die einen Vergleich mit anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern erlaubt.  

Die Befragung ist völlig anonym, sie erlaubt keinerlei Rückschlüsse auf die Personen, die sich an der Befragung beteiligen. Es werden keine Daten an Dritte weitergegeben. Neben Professor Martin hat niemand Zugriff auf die Daten.

Zur Teilnahme an der Befragung, klicken Sie bitte auf den folgenden Link, herzlichen Dank!

http://www2.leuphana.de/persostudien/index.php/471646/lang-de

Heft 12: Betriebliche Weiterbildung und Arbeitsmarktsituation.

Der Beitrag beschäftigt sich mit der Logik des Weiterbildungs-verhaltens von Unternehmen. Er kommt zu dem Ergebnis, daß das Weiterbildungsverhalten nicht ausschließlich einem ökonomischem Kalkül folgt, sondern nur erklärt werden kann, wenn man die Wirkungsweise betrieblicher Institutionen in Rechnung stellt. Geprüft wird diese Hypothese anhand von Daten des IAB-Betriebspanels und von Angaben zu regionalen Arbeitslosenquoten.

Heft 15: Konstruktive Kritik. Zur Durchführung von Kritikgesprächen.

Kritik ist eine heikle Angelegenheit, das sie oft als eine Form der Aggression empfunden wird. Entsprechend schwer fällt es vielen Menschen, angemessen mit Kritik umzugehen. Was kann man aber tun, um die positiven Erträge der Kritik zu ernten und die negativen Folgen zu vermeiden? Dies ist das Thema des vorliegenden Beitrags. Betrachtet wird ein spezielles Führungsinstrument, das sich ganz bewusst der Kritik am Verhalten der Mitarbeiter widmet: das Kritikgespräch. Behandelt werden Gesprächsregeln zur Vermeidung von Fehlern. Betrachtet wird außerdem, wie sichergestellt werden kann, dass wichtige Gesprächsfunktionen erreicht werden. Außerdem wird erörtert, welche praktischen Schlußfolgerungen sich für die Gestaltung des Kritikgesprächs in unterschiedlichen Beziehungskonstellationen gewinnen lassen.

Heft 28: Zusammenhänge und Mechanismen. Das Groupthink-Phänomen neu betrachtet.

„Groupthink“ (Gruppendenken) gehört zu den am meisten zitierten Konzepten der Sozialwissenschaften. Seine Beschreibung findet sich in praktisch jedem Lehrbuch zum Gruppenverhalten. Die Popularität des Groupthink Phänomens ist selbst ein Phänomen. Sie gründet jedenfalls nicht in gesicherten Erkenntnissen, sondern hat eher etwas mit dem „Appeal“ zu tun, der ihm anhaftet. Provozierend und einleuchtend zugleich ist schon die Grundthese der Groupthink-Theorie, die Behauptung, Gruppen „seien oft viel dümmer als ihre Mitglieder“. Ein Pluspunkt der Groupthink-Theorie im Wettbewerb der vielen Gruppentheorien um die Aufmerksamkeit der Wissenschaftler und Praktiker ist ihre auf den ersten Blick sehr bündige Argumentationsstruktur. Um diese geht es im vorliegenden Beitrag, um eine Präzisierung der Janisschen Überlegungen vor, eine Präzisierung, die sich auf einen ausgewählten, aber gleichwohl zentralen Verhaltensmechanismus des Groupthink-Geschehens richtet. Zunächst werden das Anliegen und die zentrale Aussage der Groupthink-Theorie erläutert. Anschließend wird das Groupthink-Modell vorgestellt. Außerdem werden die zentralen Konstrukte mit Hilfe der von Janis durchgeführten Fallstudien zum Entscheidungsverhalten der Kennedy-Administration illustriert. Im Weiteren geht es dann um die Logik der Modellaussagen und um die Verhaltensmechanismen, die das Groupthink-Phänomen hervorbringen.