Heft 45: Bad Practices in deutschen Unternehmen

Der vorliegende Beitrag berichtet über fragwürdiges Unternehmensverhalten. Wir gehen auf Fälle ein, die einiges Aufsehen erregt haben. Ziel unserer Darlegungen ist es, einen Beitrag zur Erklärung der „Bad Practices“ zu leisten, die hierbei zur Anwendung kamen. Primär geht es uns um die Mechanismen, die unmoralisches Verhalten von und in Organisationen hervor-bringen. Dahinter steht die Vorstellung, dass es eine Reihe von typischen Verhaltensmustern gibt, deren Analyse ein hohes theoretisches Potential birgt. Im Ergebnis konnten wir eine Reihe von Mechanismen finden, die sich drei Grundmustern im Umgang mit der Moral zuord-nen lassen: der Moralumgehung, der Moralbesetzung und der Moral-Ignoranz.

Heft 30: Das Strategische Entscheidungsverhalten von kleinen und mittleren Unternehmen

Die vorliegende Studie versucht, einige Aspekte der „Qualität“ strategischen Handelns in KMU zu beleuchten. Im Einzelnen geht es um die folgenden Teilfragen:

  • Welche inhaltlichen Strategien verfolgen KMU?
  • Welche strategischen Orientierungen („Handlungsdispositionen“) lenken das Handeln von KMU?
  • Entspricht das Zustandekommen strategischer Entscheidungen den Anforderungen an einen „rationalen“ Entscheidungsprozess?
  • In welchem strategischen Umfeld agieren KMU?
  • Wie lassen sich die Führungsstrukturen kennzeichnen, in denen strategische
    Entscheidungen getroffen werden?

Heft 53: Arbeitsbedingungen von Unternehmern

In der vorliegenden Schrift geht es um die Arbeitsbedingungen der Unternehmer in Europa. Als Datengrundlage dienen die letzten vier Wellen des European Working Condition Survey. Einbezogen sind die EU-15 Länder. Entgegen landläufiger Meinungen unterscheiden sich die Arbeitsbedingungen der Unternehmer in kleineren Unternehmen kaum von denen ihrer Mitarbeiter.

Heft 52: Arbeitszufriedenheit und Arbeitsbedingungen von Arbeitnehmern aus den „Gastarbeiter-Ländern“. Aspekte der betrieblichen Integration ausländischer Arbeiter im Lichte der Daten des Sozio-ökonomischen Panel

Um den Beitrag zu lesen und herunterzuladen, bitte auf den folgenden Link klicken:

52_Gastarbeiter

 

Heft 49: Simulation von Entscheidungsprozessen

Albert Martin (2019): Zeitliche Verlaufsformen von Entscheidungsprozessen in Organisationen. Ein Simulationsmodell der Problemzuwendung. Schriftenreihe des Instituts für Mittelstandsforschung. Universität Lüneburg. Heft 49.

Um den Beitrag zu lesen, auf den folgenden Link klicken:

49_Simulation von Entscheidungsprozessen

Wissenschaft: Psychologie der Begutachtung

„An editor of a major journal in social psychology reached many editorial decisions during daily jogs. One wonders if jogging systematically affected the decision he reached. The lay epistemic model suggests that during any type of physical exercise, the costs of information processing are high since great effort and energy are expended on strenuous activity. This should increase one’s need for closure because closure removes the need for further processing. The editor would tend to embrace the most accessible evaluation of the paper, perhaps the most recent one, the recommendation made by the largest number of reviewers, or the most negative recommendation, given the generally negative base rates of manuscript acceptance at major journals.“ (Kruglanski, A.W. The Social-Cognitive Bases of Scientific Knowledge. In: Shadish, W.R. and Fuller, S. (Hrsg.) The Social Psychology of Science. 197-213. New York (Guilford Press))

Paradox der Grenzen

Warum leidet man nicht, wenn andere Personen unsere persönlichen Grenzziehungen missachten? Warum sollten wir die Grenzen anderer Menschen achten? Weil Grenzen für die Psyche und die Gemeinschaft gleichermaßen wichtig sind. Man sieht dies leicht ein, wenn man Paradoxa der Grenzen betrachtet.

Formulierung 1:
Ohne Grenzen keine Beziehung.

Formulierung 2:
Ohne Grenzen keine Vereinigung.

Und, weg vom Einzelnen, auf Gruppengrenzen bezogen:

Formulierung 3:
Gruppengrenzen machen Angst und sind gegen die Angst.

Anmerkung zu Gruppengrenzen: Sie sind metaphorische Behälter für die aus der Gruppenmitgliedschaft resultierenden Ängste der Gruppenmitglieder.