Organisationsentwicklung

Die Be­triebs­wirt­schafts­leh­re eben­so wie die Ma­nage­ment­leh­re gel­ten als an­wen­dungs­ori­en­tier­te Wis­sen­schaf­ten, wo­bei sich prak­ti­sche und theo­re­ti­sche Über­le­gun­gen oft an­ein­an­der rei­ben. Je­den­falls gilt: Das Verhält­nis von Theo­rie und Ge­stal­tung ist „kom­pli­ziert“. Das ist aber kein hin­rei­chen­der und schon gar kein gu­ter Grund für eine Tren­nung, un­ter an­de­rem des­we­gen, weil man bei Ge­stal­tungs­hand­lun­gen ohne theo­re­ti­sche Über­le­gun­gen – und sei­en sie noch so ru­di­mentär – nicht aus­kommt. Man sieht dies sehr deut­lich bei­spiels­wei­se beim In­stru­men­ten­ein­satz. Zwei­fel­los gibt es gute In­stru­men­te (ne­ben we­ni­ger gu­ten und schlech­ten). Aber selbst die bes­ten In­stru­men­te sind nicht vor­aus­set­zungs­los gut. Ver­ant­wor­tungs­vol­le Prak­ti­ker sind sich des­sen be­wusst.

Auf der fol­gen­den Sei­te fin­den Sie Beiträge von Studentinnen und Studenten der Universität Lüneburg, die sich da­durch aus­zeich­nen, dass sie Er­kennt­nis und Ge­stal­tung nicht als ge­trenn­te, son­dern als auf­ein­an­der be­zo­ge­ne Ge­genstände be­han­deln. Im Ein­zel­nen be­fas­sen sich die Aufsätze mit

  • dem Verhalten in und von Organisationen (insbesondere zum Entscheidungsverhalten),
  • dem organisationalen Wandel und
  • dem Einsatz personalwirtschaftlicher Instrumente.

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