Soziale Fähigkeiten

In einer Studie zur Bedeutung sozialer Fähigkeiten im Arbeitsalltag beschäftigt sich Professor Martin unter anderem mit der Entwicklung einer Skala zur Selbsteinschätzung der sozialen Fähigkeiten.
Sie können diese Forschungsarbeit unterstützen, indem Sie an der Befragung teilnehmen. Neben Angaben zu Ihrer beruflichen Position nehmen Sie zu 31 Aussagen Stellung, die dazu dienen, Ihre ganz persönlichen Auffassungen und Verhaltensweisen zu beschreiben. Sie können diese Aussagen nicht richtig oder falsch beantworten. Sie müssen auch über kein spezielles Wissen für die Beantwortung verfügen. Wichtig ist einzig und allein Ihre aufrichtige Selbsteinschätzung hinsichtlich der im Fragebogen beschriebenen Verhaltensweisen.

Im Anschluss an die ca. 15 Minuten in Anspruch nehmende Befragung erhalten Sie eine kurze Auswertung, die einen Vergleich mit anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern erlaubt.  

Die Befragung ist völlig anonym, sie erlaubt keinerlei Rückschlüsse auf die Personen, die sich an der Befragung beteiligen. Es werden keine Daten an Dritte weitergegeben. Neben Professor Martin hat niemand Zugriff auf die Daten.

Zur Teilnahme an der Befragung, klicken Sie bitte auf den folgenden Link, herzlichen Dank!

http://www2.leuphana.de/persostudien/index.php/471646/lang-de

Heft 28: Zusammenhänge und Mechanismen. Das Groupthink-Phänomen neu betrachtet.

„Groupthink“ (Gruppendenken) gehört zu den am meisten zitierten Konzepten der Sozialwissenschaften. Seine Beschreibung findet sich in praktisch jedem Lehrbuch zum Gruppenverhalten. Die Popularität des Groupthink Phänomens ist selbst ein Phänomen. Sie gründet jedenfalls nicht in gesicherten Erkenntnissen, sondern hat eher etwas mit dem „Appeal“ zu tun, der ihm anhaftet. Provozierend und einleuchtend zugleich ist schon die Grundthese der Groupthink-Theorie, die Behauptung, Gruppen „seien oft viel dümmer als ihre Mitglieder“. Ein Pluspunkt der Groupthink-Theorie im Wettbewerb der vielen Gruppentheorien um die Aufmerksamkeit der Wissenschaftler und Praktiker ist ihre auf den ersten Blick sehr bündige Argumentationsstruktur. Um diese geht es im vorliegenden Beitrag, um eine Präzisierung der Janisschen Überlegungen vor, eine Präzisierung, die sich auf einen ausgewählten, aber gleichwohl zentralen Verhaltensmechanismus des Groupthink-Geschehens richtet. Zunächst werden das Anliegen und die zentrale Aussage der Groupthink-Theorie erläutert. Anschließend wird das Groupthink-Modell vorgestellt. Außerdem werden die zentralen Konstrukte mit Hilfe der von Janis durchgeführten Fallstudien zum Entscheidungsverhalten der Kennedy-Administration illustriert. Im Weiteren geht es dann um die Logik der Modellaussagen und um die Verhaltensmechanismen, die das Groupthink-Phänomen hervorbringen.

Wissenschaft: Psychologie der Begutachtung

„An editor of a major journal in social psychology reached many editorial decisions during daily jogs. One wonders if jogging systematically affected the decision he reached. The lay epistemic model suggests that during any type of physical exercise, the costs of information processing are high since great effort and energy are expended on strenuous activity. This should increase one’s need for closure because closure removes the need for further processing. The editor would tend to embrace the most accessible evaluation of the paper, perhaps the most recent one, the recommendation made by the largest number of reviewers, or the most negative recommendation, given the generally negative base rates of manuscript acceptance at major journals.“ (Kruglanski, A.W. The Social-Cognitive Bases of Scientific Knowledge. In: Shadish, W.R. and Fuller, S. (Hrsg.) The Social Psychology of Science. 197-213. New York (Guilford Press))

Magic Squares – Magische Quadrate

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Schwer zu ermitteln und doch extrem häufig!

Versuchen Sie einmal „freihändig“ ein magisches Quadrat mit 10 Spalten und 10 Zeilen zu erstellen. Das wird Ihnen sehr schwerfallen.

Dabei gibt es buchstäblich unzählige davon.

Hier einige Exemplare.

P.S.: In einem magischen Quadrat sind die folgenden Summen alle gleich: Summe jeder einzelnen Zeile, Summe jeder einzelnen Spalte, Summen der beiden Diagonalen. In einem 10×10 Quadrat müssen Sie die Zahlen 1, 2, 3 … 98, 99, 100 so auf die 100 Zellen verteilen, dass sich die angegebenen Summen ergeben (im 10×10 Quadrat beträgt die entsprechende Summe 505).

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„Two of the most prominent theories of business – transaction cost analysis and agency theory – are taught and researched in virtually every school of business around the world. They are built on a mean-spirited and distorted view of human nature and on a narrow, outdated, and repudiated notion of ethics. Although business educators and researchers are not directly responsible for the scandals – such as Enron and, more recently, the credit crisis – that have racked the business world in recent years, they are contributing and enabling factors.“ (Mitroff, I.I./Silvers, A. 2010: Dirty Rotten Strategies. 115. Stanford)

„An even more telling blow to economics are the following comments; unfortunately one of the key concepts of economics, the concept of rational economic man, applies more to apes than it does to humans:
‚Economic theory has contrived a species it calls Homo economicus – a „rational maximizer“ who grabs what he can for himself. [However, in experiments, p]eople do not act like Homo economicus. Instead they are the arbiters of fairness. … [In experiments] chimps are simply rational maximizers – Pan economicus, if you like.‘ (Buckley, C. 2007: Patience, Fairness, and the Human Condition. The Economist, October 6, 2007, 93)
The conclusion? We have developed the kind of economics that applies mainly to apes. Why? Because it is founded, whether knowingly or unknowingly, on the behavior of apes.“ (Mitroff, I.I./Silvers, A. 2010: Dirty Rotten Strategies. 119. Stanford)